Torsten Matzak

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John Iliffe: Geschichte Afrikas

Icliff stellt in seiner historischen Auseinandersetzung mit Afrika die Entwicklung des schwarzen Kontinents von den Anfängen der menschlichen Entwicklung bis zur Abschaffung der Apartheid in Südafrika in den neunziger Jahren dar.

Für die heutige Entwicklung des schwarzen Kontinents ist dabei die Darstellung der “Kolonialen Invasion” und ihrer Auswirkungen entscheidend. Hier wird deutlich, daß der Ursprung vieler Konflikte der jüngsten Vergangenheit ihren Ursprung in den Folgewirkungen der Berliner Konferenz (1885/86) und der Post-Kolonial-Zeit bis zum Ende des Kalten Krieges haben.

Das heutige Afrika hat vor allem das Problem, die – neben den ethnischen – sich zunehmend im Versorgungsfaktor auswirkenden Problemstellungen zu bewältigen. Die epidemische Ausbreitung von AIDS bringt insbesondere den südlichen Kontinent an den Rand der Existenzfähigkeit. Dies ist insbesondere ein Problem, welchem sich die neue südafrikanische Regierung stellen muß.

Bereits zu Beginn von Icliff´s Auseinandersetzung kommt er jedoch auf die Frage der europäischen und arabischen Einwanderung zurück. Insbesondere der Sklavenhandel hat den Kontinent einen Großteil seiner Menschen genommen, die seine ökonomisch-soziale Entwicklung bereits damals massiv behinderte.

Bibliographische Angaben
John Iliffe: Geschichte Afrikas
übersetztvon Gabriele Gockel und Rita Süß
erschienen in der C.H. Beckschen Verlagsbuchhandlung München 2000